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WS 2.3 – Rolemodels oder Eyecatcher? – Youtube im Gendercheck

16:30  -  18:00

Die Bedeutung von Geschlechterrollen als gesellschaftliches Querschnittsthema ist auch im Webvideobereich nicht zu übersehen. Durch die große Reichweite von genderkonservativen Kanälen wird Nutzer*innen suggeriert, dass es von Vorteil sei, sich Gender-Vorurteilen anzupassen, wenn sie auf Webvideo-Plattformen Reichweite aufbauen wollen. YouTuber*innen, die sich einem geschlechterkonservativen Rollenbild verweigern erscheinen häufig weniger erfolgreich, als YouTuberinnen, die sich genderrollenkonform mit Beauty-, Haul- oder Kochformaten beschäftigen. YouTuber wiederum sind in diesen Formaten unterrepräsentiert, dominieren aber Sport-, Comedy- und LetsPlay-Formate. Hier sind weibliche* YouTuber*innen wesentlich häufiger Anfeindungen ausgesetzt und sexistische und frauen*feindliche Einstellungen und Verhaltensweisen werden häufig tradiert. Der Workshop geht gemeinsam mit den Teilnehmenden der Frage nach, wie Akteur*innen der Medien- und politischen Bildung diesen Phänomenen im Rahmen einer genderrollensensiblen Jugendbildungsarbeit mit Webvideo begegnen können.