Fachtagung „Bewegtbildung 2018“ – Anmeldung geöffnet

Wir freuen uns sehr, dass wir die öffentliche Diskussion um Webvideo und politische Bildung auf unserer Fachtagung „Bewegtbildung 2018 – Medienpädagogische und politische Bildung mit Webvideo im Social Web – Theorien, Ansätze und aktuelle Entwicklungen“ am 25. – 26. September 2018 in Berlin fortsetzen können.

Der Ticketverkauf ist gestartet, hier geht es zum Online-Shop.
Falls sie ihre Daten nicht bei Xing-Events, unserem Ticket-Partner, angeben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

Wir arbeiten außerdem gerade intensiv an der Programmgestaltung und sind froh schon spannende Diskussionen und Vorträge ankündigen zu können.

Keynote

„Wie navigieren Jugendliche in Social Web-Räumen“ von Prof. Dr. Judith Ackermann

Panel

„Zwischen Bildung und Bulls*** – Potentiale von Webvideos für die politische Bildungsarbeit” mit Thomas Krüger (bpb), Friederike von Gross (GMK), Prof. Dr. Sabine Achour (FU Berlin) und Thilo Kasper (FUNK)

Workshop

„Hass ist keine Meinung! – Strategien zum Umgang mit Hate Speech on- und offline“ mit Aycha Riffi (Grimme Institut)

Wir werden Sie in den kommenden Wochen immer wieder über spannende Programmpunkte informieren und bis Ende Juni das gesamte Programm veröffentlichen. Gerne laden wir Sie dazu ein, die Fachtagung „Bewegtbildung 2018“ auch in Ihrem Netzwerk bekanntzumachen!

Automatisierte Inhaltskontrolle – Schwerpunkt beim 10. Netzwerktreffen

In regelmäßigem Abstand, etwa viermal im Jahr, treffen sich die Mitglieder von bewegtbildung.net zu Netzwerktreffen. Hier wird genauso zu internen Themen und der Weiterentwicklung des Netzwerkes gearbeitet wie auch zu aktuellen Fragen der politischen Bildung und Medienbildung mit Webvideo.

Bei unserem 10. Netzwerktreffen am 22. März in Berlin, dem ersten im Jahr 2018, hatten wir uns eine anspruchsvolle Agenda vorgenommen: Wir planten weiter unser eigenes Webvideoformat sowie die Fachtagung “Bewegtbildung 2018” am 25./26. September 2018 ebenfalls in Berlin. Außerdem beschlossen wir eine Vereinfachung der Aufnahme neuer Mitglieder ins Netzwerk.

Vor allem aber wollten wir uns inhaltlich mit dem Thema “Automatisierte Inhaltskontrolle” im Social Web und auf Plattformen  beschäftigen. Hierzu hatten wir Prof. Dr. Martin Emmer vom Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft eingeladen, der einen Input zum Thema gab und den Fragen nachging, was aktuell technisch möglich ist und welche Inhaltskontrollen zensierend oder moderierend tatsächlich umgesetzt werden.

Dabei wurde deutlich, dass gesellschaftliche Digitalisierungsprozesse erst am Anfang stehen und Techniken zur Inhaltsanalyse in stetiger Entwicklung begriffen sind, da Nutzerdaten explosionsartig wachsen und sich deren Erhebung für Akteure außerhalb der Plattformökonomie schwierig gestaltet. Entsprechende Erfahrung konnte Martin Emmer aus dem BMBF-Verbundprojekt „NOHATE“ einbringen, das seine Daten von Kooperationspartner wie Heise.de, Zeit Online und Welt bezieht, um eine softwaregestütze Moderationshilfe für Kommentarspalten zu entwickeln.

Doch würden Technologien auch zur automatisierten Inhaltskontrolle mit dem Ziel von Zensur sowie gezielter Steuerung der Verbreitung von Inhalten im internationalen Kontext von verschiedenen Staaten und Konzernen bereits eingesetzt und öffentliche Diskurse dadurch entsprechend beeinflusst. Was wiederum die automatisierte Analyse und Kontrolle von Bild- und Videoinhalten betrifft, gestalte sich die Frage noch viel schwieriger, denn hier befänden sich die Technologien und Analysetechniken noch im Anfangsstadium.

So resümiert Martin Emmer, dass Digitalisierung zwar Freiräume eröffnet, allerdings für alle gesellschaftlichen Akteure: Bürger, Konzerne und Staaten. Entsprechend sei es pädagogische Aufgabe, junge Menschen selbst auf die Macht vorzubereiten, die sie als Kommunizierende im Social Web und in ihrer “persönlichen Öffentlichkeit” hätten. Sie müssten lernen, ihre Selbstwirksamkeit und Verantwortung im Umgang mit der eigenen Meinungsfreiheit zu verstehen und bürgerschaftliche Kompetenzen einüben, wie eine faire Streit- und Debattenkultur.

Livestreaming-Setup auf Konferenz

SAVE THE DATE – BEWEGTBILDUNG 2018

Fachtagung zu medienpädagogischer und politischer Bildung mit Webvideo im Social Web – Theorien, Ansätze und aktuelle Entwicklungen

25.9. von 11:00 Uhr bis 26.9.2018 um 17:00 Uhr in Berlin (Pfefferberg)

Mit der Konferenz “BEWEGTBILDUNG 2018“ möchte das Netzwerk bewegtbildung.net ein weiteres Mal seinen Fokus auf die aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von Webvideo und politischer Bildung richten. Mit der Tagung wollen wir die Debatte um Bedingungen und Möglichkeiten der politischen Bildung mit Webvideo weiter voranbringen und einen Überblick über die Vielfalt dieses Arbeitsfeldes geben.

bewegtbildung.net versteht sich als Netzwerk der politischen Bildung, das Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, politische Bildung und Medienpädagogik, Social Web und Webvideo zusammenbringt. Als Bewegtbildner*innen aus verschiedenen Bereichen wollen wir auf der Fachtagung über Theorien, Ansätze und aktuelle Entwicklungen der medienpädagogischen und politischen Bildungsarbeit im Netz nachdenken und durch den interdisziplinären Austausch gemeinsam das Arbeitsfeld mitgestalten und richtungsweisende Bildungsprojekte anstoßen. Das Netzwerk präsentiert auf der Konferenz Ergebnisse seiner Arbeit, zahlreiche Projekte und Produktionen sowie interessante Entwicklungen im Feld von Webvideo und politischer Bildung.

Dabei verfolgt die Fachtagung 5 Leitfragen zu folgenden Themenbereichen:

Theorien der politischen Bildung im Social Web

Welche Ansätze findet medienpädagogische und politische Bildung mit Bewegtbild im Social Web – historisch, didaktisch, pädagogisch, politikwissenschaftlich, medienwissenschaftlich, erziehungswissenschaftlich, sozialwissenschaftlich?

Praxis der Bewegtbildung

Welche Praxisprojekte mit Bewegtbild im Social Web gestalten zur Zeit den Bereich der medienpädagogischen und politischen Bildung mit und welche Erfahrungen werden in diesen Projekten gemacht?

Bewegtbild-Technologien

Welche Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten neuer Plattformen, Funktionen und Technologien für medienpädagogische und politische Bildungsprozesse können in der politischen Bildung mit Webvideo wie genutzt werden?.

Politische Gestaltung und Bewegtbildung

Unter welchen Bedingungen kann, soll und muss medienpädagogische und politische Bildung stattfinden?

Extremismusprävention durch Bewegtbildung

Welche neue Herausforderungen ergeben sich für die Bildungsarbeit im Social Web in Zeiten des Internationalen Terrorismus: Welche Beiträge kann medienpädagogische und politische Bildungsarbeit mit Bewegtbild im Social Web in der Extremismusprävention leisten?

 

Wir laden alle Veranstaltungsteilnehmer*innen zum fachlichen Austausch über politische Bildung mit Webvideos und zu kritischen und kreativen Debatten und Projektentwicklungen ein. Die Fachtagung bietet Bewegtbildner*innen jeder Art Gelegenheit zur bundesweiten Vernetzung. Die Anmeldung zur Fachtagung wird ab Mai 2018 freigeschaltet.

Mit Netzwerken netzwerken

Die Netzwerke “Verstärker” und “bewegtbildung.net” haben sich im Dezember 2017 zu ihrer ersten gemeinsamen Tagung in Berlin getroffen und dabei festgestellt, dass es noch viel voneinander zu lernen gibt. Die offenen Fragen sind ein guter Ausgangspunkt für ein Stück gemeinsamen Wegs, um politische Bildung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

Dass sich die Netzwerke “Verstärker” und “bewegtbildung.net” etwas zu sagen haben würden, davon konnten wir ausgehen. Die vielen Berührungspunkte waren ja der Ausgangspunkt für das gemeinsame Treffen am 8. und 9 Dezember 2017 in Berlin. Dass aber am Ende so viel mehr auf der Agenda stand, als überhaupt bearbeitet werden konnte, war dann doch überraschend.

Beide Netzwerke sind bpb-Projekte und da lag es nah, den gemeinsamen Austausch zu suchen. Vorallem aber die inhaltliche Überschneidung mit Blick auf die Zielgruppe gab den Ausschlag. “Verstärker” erarbeitet vor allem Formate der politischen Bildung für die sogenannten “politik- und bildungsfernen Jugendlichen”. bewegtbildung.net wiederum begleitet die politische Bildungsarbeit mit Webvideo, ein Format, dass vor allem diese Zielgruppe erreicht.

Um breitesten Austausch untereinander zu ermöglichen, veranstalteten wir auf unserer gemeinsamen Tagung ein Barcamp. Doch  nicht ohne das jeweils andere Netzwerk zuvor ins eigene Themenfeld zu holen. Mit entsprechenden Inputs und Methoden starteten wir den ersten Tag, Ruth Grune (bpb) und Corinna Graubaum machten den Aufschlag für Verstärker mit einem Blick auf die Zielgruppe im Rahmen der Sinus-Milieus. Daniel Seitz führte mit seiner Präsentation für bewegtbildung.net in die politische Bildungsarbeit mit Webvideo ein.

Mit der Sessionplanung zum Barcamp wurden die Themen der Teilnehmenden dann für alle sichtbar. Von technischen Fragen über klassische Bildungsinhalte und medienpädagogische Problemstellungen bis hin zu originär politisch-bildnerischen Ansätzen fanden viele Anliegen ihren Raum und wurden in den Session am 1. Tag und am 2. Tag des Barcamps kontrovers und produktiv verhandelt.

Den Abend des ersten Tages beendeten wir mit der Vorführung des Dokumentarfilms Berlin Rebel Highschool und einem anregenden Gespräch mit Regisseur und Produzenten Alexander Kleider über die Misere von leistungsorientierten Lernumgebungen und den utopischen Gegenentwurf der Schule für Erwachsenenbildung.

Als zum Abschluss des zweitägigen Treffens noch einmal der Raum für Diskussion und Fragen geöffnet wurde, wurde auch klar, warum die Begegnung der Netzwerke so wichtig war. Denn es kommen eine ganze Reihe von Aufgaben auf beide Netzwerke zu, um die gesellschaftlichen Entwicklungen weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten zu können: die diverse Zielgruppe der “politik- und bildungsfernen Jugendlichen” bewegt sich in einem dynamischen Medium: politische Bildung mit Webvideo und jungen Menschen ist ein stark bewegter Bildungsbereich.

Bewerbungsfrist verlängert: Projekte der politischen/medienpädagogischen Bildung mit Webvideo im Social Web gesucht!

Im Rahmen des gemeinsamen Netzwerks “bewegtbildung.net” beabsichtigen die Bundeszentrale für politische Bildung und mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e.V. die Herausgabe der Publikation “Atlas Bewegtbildung – Ansätze und Projekte der politischen und medienpädagogischen Bildungsarbeit im Social Web” (AT).

Als Bestandteil der Publikation ist eine Übersicht über bestehende und aktuelle Good-Practice-Beispiele für Projekte der webvideobasierten politischen und medienpädagogischen Bildung im Social Web geplant.

Gesucht werden:

  • Projekte der politischen und medienpädagogischen Bildung, deren methodische Grundlagen auf der praxis- und produktionsorientierten Nutzung des Mediums Webvideo beruhen und das Social Web als Projektort wahrnehmen.
  • Der Open Call ist auf Projekte begrenzt, die in den Jahren 2016/2017 begonnen oder beendet wurden.
  • Der Open Call ist auf Projekte begrenzt, die in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum umgesetzt wurden.

Zielsetzung der Publikation ist die Beförderung des Diskurses über webvideobasierte politische und medienpädagogische Bildungsprozesse im Social Web. Eine Veröffentlichung unter CC-BY-Lizenz ist als ePub und Online-Publikation über www.bewegtbildung.net beabsichtigt. Die Projektauswahl wird durch die Herausgeber*innen vorgenommen.

Bitte nutzen Sie zur Einreichung folgendes Online-Formular:

Die Bewerbungsfrist am 20. Oktober 2017. (Fristverlängerung)

 

Bei Fragen zur Publikation und zum Open Call erreichen Sie uns unter: info@bewegtbildung.net

Wir freuen uns auf Ihre Einsendung!

 

Was verstehen wir unter “Webvideo”?

Der Begriff “Webvideo” bezieht sich auf im Social Web veröffentlichte Bewegtbildinhalte, die für interaktive Nutzungskontexte im Social Web produziert wurden. Weitere Kriterien können der Interaktionsgrad (z.B. Teilbarkeit, Kommentierbarkeit) sowie eine Veröffentlichung über Soziale Netzwerk-Dienste und Plattformen sein.

Was verstehen wir unter “Bewegtbildung”?

Der Neologismus “Bewegtbildung” versteht sich als Vorschlag für die Bezeichnung von Bildungsprozessen auf der Basis und unter der methodischen, pädagogischen und didaktischen Nutzung von audio-visueller Bewegtbild-Medien.

Was ist das Netzwerk bewegtbildung.net?

“bewegtbildung.net” versteht sich als ein Netzwerk der politischen und medienpädagogischen Bildung. Die Zielsetzung des Netzwerks fokussiert auf der horizontalen und vertikalen Vernetzung von Bildungsakteur*innen, Institutionen, Fachkräften, Social Web-Multiplikator*innen und –Influencer*innen und Bewegtbildproduzent*innen, deren Interessens- und Arbeitsschwerpunkte in der Bildungsarbeit und der Erstellung von Social Web-basierten Bildungsinhalten bestehen.

Weitere Informationen zu den Tätigkeiten des Netzwerks “bewegtbildung.net” finden Sie auf dieser Website.

Vortrag von Anselm Sellen auf der Bühne mit Beamerbild

Was ist Bewegtbildung – Fragen über Fragen?

Die folgenden Überlegungen entstanden in der Vorbereitung der Workshops und während der Keynotes und Panels zur Fachtagung “Bewegtbildung” am 20.9.2016 in Berlin. Sie stellen eine Überblick über aktuelle Diskussionen im Bereich der politischen Bildung mit Webvideo dar. Wir danken vor allem Anselm Sellen für die erste Frage aller Fragen.

“Sind Fragen die besseren Antworten?”


Politische Bildung mit Webvideo

  • Was ist politische Bildung?
  • Geht es hierbei um Inhalte, Wissen, Informationen?
  • Braucht es Bildungsnarrative für Idioten? (griech. ἰδιώτης / idiotes, in etwa: “unpolitischer Mensch” oder „sich mit dem Gemeinwohl nicht in Verbindung setzend“)
  • Was sind Rahmenbedingungen, Chancen und Möglichkeiten politischer Webvideo-Bildungsprojekte?
  • Wie kann die Zukunft von Webvideo-Formaten der politischen Bildung aussehen?
  • Was sind Kriterien, mit denen der Erfolg von Bildungsangeboten im Social Web überprüft werden kann?
  • Welche Ziele verfolgt politische Bildung mit Webvideo/im Social Web?
  • Welche Rolle spielt Persönlichkeitsbildung als Bestandteil von politischer Bildung?
  • Inwiefern handelt es sich bei politischer Bildung mit Webvideo um Prozessinformation?
  • Welche Prozesse der politischen Bildung finden mit Webvideo/im Social Web statt?
  • Welche Faktoren bestehen für gelingende politische Bildung im Social Web?
  • Wie wird politische Bildung im Social Web betrieben – wie sollte sie zukünftig betrieben werden?

Politisch bildnerische Zusammenarbeit zwischen YouTuber*innen und Medienpädagog*innen

  • Wie können politische Bildungsangebote mit Webvideo ihre Zielgruppen erreichen?
  • Wie kann die Community-Arbeit von Medienzentren in Zusammenarbeit mit YouTuber*innen erfolgreich gestaltet werden?
  • Welche Themen werden dabei aufgerufen?
  • Welchen Mehrwert hat die Zusammenarbeit von Jugendlichen, YouTuber*innen  und Pädagog*innen für alle drei Seiten?
  • Was haben Jugendliche von dem Zusammentreffen mit YouTuber*innen?
  • Sollen Bildungsformate andocken an aktuelle Themen und Aktionen der YouTube Community?
  • Was gehört alles dazu, einen eigenen Kanal zu pflegen? Ideenentwicklung, Produktion, regelmäßige Inhalte, Kanalpflege, Kanalvermarktung?

Verschwörungsideologien vs. Nachrichten – Populismus im Social Web als Handlungsfeld von Medien- und politischer Bildung

  • Welche Formen an Populismus gibt es in Webvideo (Propagandafilm, Hoaxes, Zusammenschnitte, Ausschnitte etc.)?
  • Welche Strategien werden dort verfolgt?
  • Welche Gegenstrategien sollte die politische Bildung entwickeln?

VR und 360° – neue Technologien und ihr Einfluss auf politische Bildung im Social Web

  • Welche neuen Chancen bieten neue virtuelle Räume für die politische Bildung?
  • Wie kann politische Bildung in solchen Räumen aussehen – auch unter Berücksichtigung gängiger Formate und zumeist Gruppen-Angeboten, im Gegensatz zu meist individuellen Erlebnissen in VR?
  • Was bedeutet der Unterschied zwischen Ereignis und Erlebnis bei VR für politische Bildung?
  • Welche neuen Erzählformen bieten Virtual Reality und 360°-Webvideo für Informations- und Bildungsangebote und wie sollte politische Bildung darauf vorbereitet sein und reagieren?
  • Sind VR-Erfahrungen als immersive Erlebnisse mit der Grundannahme der politischen Bildung vereinbar, dass TN nicht überwältigt werden sollten?
  • Können klassische Simulationen der politischen Bildung durch VR standardisiert werden und große Reichweite erzielen?
  • Was können Projekte wie A100 zur Informationsgewinnung für politischen Bildung leisten?
  • Inwieweit kann Mixed Reality (VR/AR) in der politischen Bildung die Zeitzeugenarbeit ersetzen?
  • Kann künftig damit gerechnet werden, dass Technologie so kostengünstig und einfach arbeitet, dass sie auch in der politischen Bildung genutzt werden kann?

Working with Refugees – Best Practice, Yes! But how?

  • Welche Praxiserfahrungen aus Webvideoprojekten mit geflüchteten Menschen können in die medienpädagogische Arbeit übertragen werden?
  • Welche Kompetenzen in einem Team helfen, erfolgreich mit Geflüchteten im Webvideokontext zu arbeiten, worauf muss eine Team achten können?
  • Was können Medienprojekte mit Geflüchteten leisten und was braucht es dafür?
  • Welche Stolpersteine gibt es in der Webvideo-Arbeit mit Geflüchteten: Von der Auswahl der Kooperationspartner bis zur Veröffentlichung der Videos?

Livevideo: Politische Bildung in Echtzeit

  • Wie kann Medienbildung und politische Bildung auf die Entwicklungen der politischen Liveberichterstattung reagieren?
  • Welche Rolle spielen Facebook, YouTube, Periscope etc. in der täglichen Berichterstattung?
  • Was für ein Publikum wird erreicht, wie gestaltet sich der Austausch?
  • Wird in dieser Kommunikation seitens der Nutzer*nnen eher Stimmung gemacht?
  • Gibt es ein Community-Building?
  • Gibt es Prozesse mit Nutzerfeedback umzugehen?
  • Geht man schneller/unfertig raus und hat mehr Zeit im Nachhinein?
  • Welche Kompetenz wünscht man sich beim Zielpublikum?
  • Merkt man eine Änderung des Nutzerverhaltens?
  • Wie kann man Nutzer*innen mit Blick auf künftige Entwicklungen durch pol. Bildung vorbereiten?
  • Welche Anwendungsszenarien von Live-Video könnte es in der pol. Bildung geben?
  • Wie sieht die Zukunft der Nutzereinbindung in Fragen der Produktion von Live-Video aus?

Wissensformate und Informationsformate mit Webvideo

  • Wer sind die Akteur*innen, denen Millionen von Jugendlichen zutrauen, sie wahrheitsgetreu zu informieren und in ihrer Meinungsbildung zu unterstützen?
  • Aus welchen Gründen schenken Jugendliche Personen mehr Glauben als den Institutionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder Redaktionen?
  • Wie funktioniert eine Ein-Frau/Mann-Redaktion?
  • Wie kann Qualitätsentwicklung stattfinden?
  • Wie können die kommunikativen Chancen von Webvideo auch für die Entwicklung von Quellen- und Informationskompetenz genutzt werden?
  • Wie gehen erfolgreiche YouTuber*innen mit ihrer Verantwortung und Reichweite um?
  • Welchen Weg sollten Institutionen wählen, um erfolgreiche Wissensformate aufzubauen? Auf den Erfolg von YouTubern*innen aufbauen? Eigene Kanäle aufbauen? Überblick über Formate geben?

Fachtagung bewegtbildung.net

Flyer-Fachtagung-bewegtbildung-netBEWEGTBILDUNG

Fachtagung zu Webvideo, Medienarbeit
und politischer Bildung im Social Web

Termin: 20.9., 10 – 18 Uhr | Ort: Berlin
Teilnehmendenanzahl: 100 – 150 Pers.
Zielgruppe: Akteure aus dem Bildungs- und Webvideobereich, Creator und Producer, MCN, Medienpädagogik und Jugendarbeit, politischen Bildung und Wissenschaft

bewegtbildung.net versteht sich als Netzwerk der politischen Bildung, das Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, politische Bildung und Medienpädagogik, Social Web und Webvideo zusammenbringt. Die Fachtagung “BEWEGTBILDUNG – Webvideo, Medienarbeit und politische Bildung im Social Web” setzt den Fokus auf aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Webvideo und politischer Bildung mit dem Ziel, Debatten über die Bedingungen und Möglichkeiten von Medien- und politischer Bildungsarbeit mit Webvideos im Social Web anzustoßen.

Als Bewegtbildner*innen aus verschiedenen Arbeitsfeldern wollen wir auf der Fachtagung über Rahmenbedingungen, Methoden und Zielsetzungen der Bildungsarbeit im Netz nachdenken und das Entstehen von interdisziplinären Bildungsprojekte weiter fördern. Das Netzwerk präsentiert auf der Konferenz erste Ergebnisse seiner Arbeit und lädt die Veranstaltungsteilnehmer*innen zum fachlichen Austausch über politische Bildung mit Webvideos ein. Die Fachtagung stellt aktuelle Projekte und Entwicklungen vor, ermöglicht eine bundesweite Vernetzung der Teilnehmer*innen und bietet Bewegtbildner*innen aus allen Bereichen eine Gelegenheit zur kreativen Projektentwicklung.
Das Programm zur Fachtagung finden Sie hier.

Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Willkommen im Blog von bewegtbildung.net!

Das Netzwerk rund um politische Bildung und Webvideo berichtet hier regelmäßig über seine Arbeit und informiert über interessante Entwicklungen in der Medienbildung und politischen Bildung mit Webvideos auf YouTube und im Social Web.

 

Unsere Mission:

bewegtbildung.net versteht sich als ein Netzwerk der politischen Bildung, das Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung und politische Bildung, Medienpädagogik, Social Web und Webvideo zusammenbringt.

Gemeinsam wollen wir als Bewegtbildner*innen Bildungsprojekte mit Webvideo anstoßen und dafür die Möglichkeiten nutzen, die sich durch die Zusammensetzung des Netzwerks ergeben. Wir erreichen unser Ziel, indem wir den interdisziplinären Austausch zwischen den Netzwerkpartner*innen vorantreiben, die Entwicklung gemeinsamer Projekte fördern, über neue Formate und Methoden der Bildungsarbeit im Netz nachdenken und die Ergebnisse unserer Arbeit und unseren Nachdenkens auf Fachveranstaltungen vorstellen und reflektieren.

Bewegtbildung.net ist ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und mediale pfade.

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